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Warum du dich aus deinem Purpose heraus positionieren solltest.

Das Gute an Buzzwords: Jeder kennt sie. Das Schlechte: Häufig hat jeder ganz eigene Vorstellungen, Erwartungen und Schwierigkeiten an einen Begriff. All-Time-Favoriten: #Purpose und #Positionierung. Lass uns sie auseinandernehmen und dann miteinander verheiraten. Denn für mich gehören sie untrennbar zusammen. #Purpose-Positionierung


Wofür steht echter (!) #Purpose?


Simon Sineks Golden Circle TED Talk hat das Thema Purpose mit dem Konzept des WARUM gefühlt in jedes noch so verstaubte Hinterzimmer gespült. Ohne ein WHY-Statement ging plötzlich gar nichts mehr und so machten sich Viele auf, ihres zu ergründen – mit mehr oder weniger Aufwand, mit mehr oder weniger Erfolg und Tiefe.


Dabei ist das Konzept um Purpose nicht erst 2011 durch Sinek geprägt worden. Einer der Pioniere auf dem Gebiet ist der Amerikaner Tim Kelley, Gründer des True Purpose Instituts und gleichzeitig mein Purpose-Coach-Ausbilder. Für Tim setzt sich Purpose zusammen aus:


Purpose = Essence + Blessing + Mission + Message

I am my essence.

I give my blessing.

I fulfill my mission.

I share my message.


Quelle: https://www.truepurposeinstitute.com/about-true-purpose-institute/true-purpose-model/


In Anlehnung an das True Purpose Modell habe ich durch die Arbeit mit meinen Kunden ein, wie ich finde bodenständigeres Purpose-Modell und somit meine eigene Definition geformt:


Purpose bildet sich für mich aus den Antworten auf die Fragen

- Wer bin ich? #Wesenskern

- Was kann ich besonders gut? #Bestimmung

- Was will ich? #Sinn und #Vision



Was ist #Positionierung und was nicht?


Gerade auf LinkedIn wird unter Positionierung eine ganze Reihe unterschiedlicher Dinge verstanden:


  • Für die einen bedeutet Positionierung, eine optimale Content-Strategie zu finden.

Ziel: Inbound Leads zu generieren.


  • Für die anderen, die passenden Produkte aus der Dienstleistungskompetenz zu formen.

Ziel: Die optimale Brücke zwischen Kompetenz und Mehrwert für den Kunden schlagen und verkaufen.


  • ·Wieder andere sagen: Du musst dich spitzt positionieren, das heißt du musst eine klare Zielgruppe haben und denen dann immer dasselbe verkaufen.

Ziel: Möglichst skalierbar verkaufen, ohne viel individuelles Schnick-Schnack.


Die für mich stimmigste Definition von Positionierung habe ich in meiner Systemischen Coaching Ausbildung gelernt:


„(Positionierung ist) die identitätsbasierte und zielorientierte Verortung einer Person mit ihrem Leistungsangebot in einem spezifischen Verwertungs- und Wirkungskontext, also im Spannungsfeld von Angebot, Zielgruppe und Wettbewerb.“

(Quelle: Schubert-Golisnki et.al.(2022): Systemisches Coaching. Haltung. Methodik. Rollenklarheit: S.289)


Oder anders gesagt:

Positionierung ist das Wissen darüber, wo wirtschaftlich gesehen mein optimaler Platz liegt.



Warum spreche ich von #PurposePositionierung?


Purpose (Wesenskern + Bestimmung + Sinn) sind die Zutaten, die vorgeben, nach welchen „Spielregeln“ ein wirtschaftlicher Platz aufgebaut werden muss. Eine Positionierung, die nicht auf dem Purpose fußt, hat für mich auf Dauer keine Motivationskraft.


Wirtschaftlicher Erfolg entsteht für mich auf Dauer nur dann, wenn


1. die Arbeit Sinn macht.

2. sie leicht fällt, weil ich einer Tätigkeit nachgehe, die meinen Stärken entspricht.

3. ich in meiner Einzigartigkeit sprich Persönlichkeit gesehen und geschätzt werde.

4. ich den Nutzen meiner Arbeit erleben kann und somit wirksam bin.

5. das Arbeitsumfeld meinen Werten entspricht und meine Bedürfnisse an Work- Life-Balance erfüllt sind.



Was ist das Ziel meines Konzepts der #PurposePositionierung?


Ich möchte das Menschen in ihrer Arbeit das für sie Richtige tun und aufbauen, sodass sie erfüllt arbeiten können. Nichts weniger ist das Ziel.

Dazu brauchen Menschen meiner Meinung nach eine starke Verbindung zu ihrem inneren Kern – ihrer Essenz. Sie ergibt sich aus meinem Konzept der #PurposePositionierung und dem entsprechenden Storytelling.


Ich glaube: Wer die eigene innere Weisheit kennt und fest in sich verankert hat, lässt sich später nicht mehr so leicht vom Weg abbringen.

Mit dem Wissen um meine Essenz kann ich mit Überzeugung, Resilienz und Selbstbewusstsein einen Job aufbauen, der Spaß macht, leicht fällt, Sinn ergibt UND ganz nebenbei erfolgreich macht – alles im Einklang mit meiner eigenen Persönlichkeit.


Wer seine Essenz gefunden hat, kann danach die stimmigsten Dienstleistungsprodukte aufbauen, kann aufrichtige und wahrhaftige Geschichten in der Content-Strategie erzählen und wenn er:sie will, auch skalieren, weil die Erfahrung gezeigt hat, welche Zielgruppe ihm:ihr am meisten Spaß macht.


In diesem Sinne: Wer sich aus dem eigenen Purpose heraus positioniert, wird schon bald die eigene Essenz kennen und fühlen. Und stimmig durchstarten!



Überzeugt dich das Konzept der #PurposePositionierung? Schreib es in die Kommentare!

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